II. Mannschaft verliert knapp

Am vergangenen Samstag musste unsere zweite Mannschaft ein weiteres schweres Spiel gegen Mitaufstiegskandidat Krumbach III absolvieren. Wir mussten lediglich auf Christian Regel verzichten, während Krumbach gleich vier Ersatzspieler brauchte. Leider sollten wir heute keinen guten Tag erwischen. Schnell gingen die ersten beiden Bretter verloren. Wolfgang Kölbl spielte in einer Verteidigungsstellung einen unglücklichen Zug und wurde sofort bestraft. Auch Manuel Jahn musste früh mit einer Leichtfigur weniger spielen, konnte diese aber nicht kompensieren. Danach musste Dennis Heinl auf Brett 3 in ein Remis einwilligen, nachdem die Stellung technisch nicht zu gewinnen war. Wenig später bot auch Ines Kölbl Remis, da sie einen Bauern weniger hatte. Es stand somit bereits 1:3 aus unserer Sicht, jedoch war alles noch möglich. Stefan Hoffmann auf Brett 4 übersah aber dann einen klaren Gewinnzug und musste sich danach mit einem Remis zufrieden geben. Kurz vor der Zeithürde brachte Jonathan Kölbl den ersten vollen Punkt für uns. Nun lag es noch an unserem Ersatzspieler Günter Bechthold und Alexander King die restlichen 1,5 Punkte für das Unentschieden zu holen. Leider schätzte Alexander seine Stellung falsch ein und ging in ein Endspiel mit Minusbauer. Er rettete sich zwar noch über die Zeitnotphase hinaus, jedoch war seine Stellung klar verloren. Günter Bechthold konnte aus seiner Remisstellung auch keinen Gewinnweg mehr finden und musste ins Remis einwilligen. Alexander King hatte am Ende noch Glück, dass sein Gegner die Gewinnvariante nicht sah und bekam das Remis. Leider musste sich deshalb die zweite Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison mit 3,5 zu 4,5 geschlagen geben und hat damit eine vorzeitige Entscheidung über den Aufstieg verpasst. Da Schwabmünchen unsere 3.Mannschaft nebenbei mit 6,5 zu 1,5 abfertigte, übernimmt Schwabmünchen wieder die Tabellenführung mit 3,5 Brettpunkten Vorsprung und hat damit wieder die besseren Karten in Sachen Mission „Aufstieg in die Schwabenliga II Süd”. Allerdings besteht noch Hoffnung, da Schwabmünchen I mit Bobingen I und Landsberg I das deutlich schwerere Restprogramm hat. Es bleibt also weiterhin spannend!

 


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